Die Geschichte vom Bogner Hof Ein Hotel im Tannheimer Tal

Karl und Resi Bestle, Wirtsleute vom Gasthaus „Rehbach“ haben die „Bogner Alm“ in Tannheim/ Bogen kurz vor einer Zwangsversteigerung käuflich erworben. Zu dieser Zeit war die „Bogner Alm“ ein in die Jahre gekommenes Gasthaus mit ca. 10 Zimmern mit fließend Kalt- und Warmwasser und Zentralheizung sowie Etagenduschen/ WC. Außerdem befand sich ein Matratzenlager im 3. Stock für ca. 20 Personen und eine rustikale Gaststube im Parterre. Das Gasthaus „Bogner Alm“ war vor dem Kauf ca. 15 Jahre lang ein Pachtbetrieb.

Von Mai bis Dezember 1985, also in nur acht Monaten, wurde aus der „Bogner Alm“, das ***Hotel „Bogner Hof“ mit 42 Betten. Die 22 Zimmer, im ländlichen Stil eingerichtet, waren schon damals großteils mit gemütlicher Sitzecke, Bad oder Dusche/WC und Balkon ausgestattet. Die ersten Gäste konnten bereits am 18. Dezember 1985, im neu erbauten „Bogner Hof“, ihre Zimmer beziehen.

Die Jung-Hoteliers Anneliese & Hans Haider führten das Haus in dieser Zeit mit einem kleinen Team von nur 6 Mitarbeitern, wobei Senior Karl immer ein Auge auf die unternehmerischen Tätigkeiten der beiden hatte.

Es dauerte nicht lange und der Grundstein für eine mögliche Nachfolge wurde gesetzt und am 08.10.1986 wurde Florian geboren. Kurze Zeit später am 29.03.1989 erblickt Tochter Larissa das Licht der Welt.

Die Übernachtungszahlen steigen von Anfang an rasch in die Höhe und der Bogner Hof entwickelt sich schnell zum Zugpferd der „Bestle-Betriebe“. Die Nachfrage nach mehr und größeren Zimmern, lässt bald die ersten Ausbaupläne entstehen.

Im Frühjahr 1996 erfolgte der Startschuss zur 2. Bauphase .Von Anfang Mai bis Ende Juni wurden zehn westseitig gelegene Standardzimmer durch einen gemütlichen Wohnbereich erweitert und gleichzeitig kamen vier neue Komfortzimmer dazu. Diese Zimmer präsentieren sich heute als die Kategorien „Rossalpe“ und „Einstein“. In diesem Zuge kam ein neuer Skiraum, diverse ebenerdige Lagerräume sowie ein „Erdweinkeller“ dazu, in dem all unsere, meist österreichischen, Qualitätsweine perfekte Lagerbedingungen vorfinden. Ebenfalls wurde der Eingangsbereich des Hotels neu gestaltet.

Am 01.01.2003 übergaben Karl und Resi Bestle nach 18 jähriger Bewährungsprobe den Hotelbetrieb „Bogner Hof“ an ihre Tochter Annelies und Schwiegersohn Hans Haider. Da die Nachfrage nach „Wellness“ dermaßen groß war, starteten die frisch gebackenen Besitzer, die 3. Bauphase.

Es wurde zunächst, die erste Hälfte der Tiefgarage, die Hotelbar mit der Jägerstube, der Wellnessbereich mit den verschiedenen Dampfbädern und Saunen und dem Ruheraum, sowie 19 große TOP-Komfortzimmer, errichtet. Ebenfalls wurde das bestehende Restaurant durch einen Wintergarten und einer gemütlichen Bauernstube erweitert. Was dann noch folgte war im November 2003 der zweite Teil der Tiefgarage, da das Land Tirol für diesen Abschnitt, die Baugenehmigung erst Ende Oktober erteilte. Der „Bogner Hof“ wurde nach dem Zubau von der Wirtschaftskammer Tirol in die 4-Sterne-Kategorie eingestuft. Das Hotel mit nun 90 Betten konnte dann zeitgerecht auf die Wintersaison hin, in Vollbetrieb gehen.

Im April 2005 folgte der Ausbau der Beauty & Body -Abteilung bestehend aus zwei Massageräumen und einem Kosmetikraum und der rustikalen Heustube. So hatte das Gartenhäuschen bei der Liegewiese als behelfsmäßiges Heubad, im rustikalen Stil, ausgedient.

Nach Abschluss seiner Ausbildung und Ende des Präsenzdienstes wurde Sohn Florian fester Bestandteil des Teams und übernahm die "Reservierungs- und Empfangsabteilung"

Ende Oktober 2010 begannen die Arbeiten zur Erneuerung der Rezeption und des Eingangsbereiches. In den acht Wochen zwischen Sommer- und Wintersaison wurde das Gesicht des Empfangsbereiches neu modelliert, zwei neue Arbeitsplätze kamen dazu, durch eine Galerie wurde ein neuer Zugang zu den Schuh-,Ski- und Radräumen geschaffen.

Am 02.04.2013 erfolgt der Startschuss zur Rundumerneuerung der nordseitig gelegenen Stammhauszimmer. Alles musste raus – Möbel, Bäder, Fenster und Heizung. Durch die umfassenden Abbrucharbeiten von teilweise tragenden Wänden musste hier und da ein Stahlträger eingezogen werden. Aus dem dadurch gewonnen Raum resultieren die schönen großzügigen Badezimmer. Durch neue Fenster und Heizkörper wurde wieder ein Schritt zur besseren Energieeffizienz unseres Hauses gemacht. Die erneuerte Inneneinrichtung besticht durch einen Mix aus Tradition und Moderne. Der Umbau der Räumlichkeiten erforderte auch eine neue Namensgebung, die Zimmer heißen heute „Vogelhorn“ und „Morgensonne“.

Auf Grund immer größer werdender Wartungskosten, der mittlerweile 30 Jahre alten Hotelküche, wurde im Sommer 2015 die Sanierung des Herzstücks unseres Hauses beschlossen. Nach neun monatiger Planung, wurden dann die Küchenräume am Ende der Wintersaison 2016 komplett entkernt und neu aufgebaut. Durch den Entschluss die Küche künftig mit Induktion zu befeuern, konnte der alte Gastank, der somit ausgedient hatte, einem neuen Patisserie- und Garde Manger-Bereich weichen. Das Ergebnis der sieben wöchigen Sanierungsarbeiten in denen besonders Juniorchef Florian, viel Schweiß und Herzblut in die Unterstützung der Bautrupps investiert hat, kann sich wirklich sehen lassen. Die neuen Küchengeräte sind in Punkto Energie erste Klasse, die kurzen Arbeitswege erleichtern unserem Küchenteam Ihren Job, steigern die Sicherheit und Effizienz. und mit dem neuen Induktionsherd wurde das Bogner Hof Gebäude komplett auf erneuerbare Energien umgestellt.

Im Dezember 2016 stieß Schwiegertochter Sonja, nach Ihrer Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Sprachen und einigen Jahren im Bankensektor zum Bogner Hof Team und hat sich in nur wenigen Monaten in Ihre neue Rolle als Juniorchefin eingelebt.