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geschrieben am: 22 January 2021

Kaspressknödel

Dieser Tiroler Klassiker ist eines der Leibgerichte unseres Juniorchefs Florian, der diese Spezialität am liebsten bei seinen Touren als Bergwanderführer, mit unseren Gästen, auf den Hütten des Tannheimer Tales genießt. Aus seinen kulinarischen Erfahrungen, hat er sein persönliches Lieblingsrezept für die goldenen Leckerbissen kreiert und heute zeigt er uns wie es geht.

Zutaten für ca. 10 Knödel:

300g Knödelbrot
3 Eier
¼ Liter Milch
ca. 150g Graukäse
ca. 100g Bergkäse (50:50 3+12 Monate gereift)
½ Bund Petersilie
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Butter zum Anschwitzen
Salz
Pfeffer
Majoran

Butterschmalz zum Herausbacken

Graukäse, als essenzielle Zutat, gehört außerhalb Tirols leider nicht zum Standartrepertoire eines jeden Supermarktes – im Fachhandel ist er aber in der Regel gut zu bekommen. Ansonsten kann man ihn mittlerweile auch ganz problemlos online bestellen. Als Fans von regionalen Produkten, verwenden wir Biedermann Bergkäse aus Grän, auch hier gibt’s einen Onlineshop. Sucht euch ansonsten eine würzige und eine mildere Alternative.

Wichtig: 1. Spare nicht bei der Qualität der Käse. 2. Der Name ist Programm – Im Zweifelsfall lieber etwas mehr vom Kas – Beim Auseinanderreißen soll der Knödel Fäden ziehen.

Als Vorbereitung den Graukäse in etwa 0,5 cm große Würfel schneiden. Den Bergkäse grob reiben. Zwiebel, Knoblauch und Petersilie fein hacken.





Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch mit Butter in einer Pfanne, eher glasig mit nicht zu viel Farbe anschwitzen.

Das Knödelbrot in eine große Schüssel leeren und die Zwiebel mit den restliche Zutaten ebenfalls in die Schüssel geben. Alle Zutaten gut vermischen – achtet dabei darauf, dass Ihr die Masse nicht zu sehr zermatscht.

Wenn sich eine homogene Masse gebildet hat, die Schüssel mit Folie bedecken und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Danach formt Ihr aus dem angezogenen Teig 2-3 cm dicke Laibchen, achten dabei wieder darauf, dass Ihr nicht zu viel Druck ausübt – die Kaspressknödel dürfen ruhig etwas lockerer sein. Legt die Laibchen am besten auf ein bebröseltes Blech oder Teller.

Im Anschluss werden die Kaspressknödel nur noch in reichlich Butterschmalz herausgebacken. Wenn Ihr an den unteren Rändern der Knödel eine leichte Bräunung erkennt, könnt Ihr sie wenden.

Beidseitig schön knusprig braten und gleich mit Euren Lieblingssalaten servieren.

Wenn Ihr die fertigen Kaspressknödel für den Abend oder nächsten Tag vorbereitet, ziehen sie etwas an und werden fester. Diese sind dann Ideal als Suppeneinlage.

Falls euch etwas übrigbleibt, könnt Ihr die Knödel problemlos für einige Monate einfrieren. Da die Dinger so lecker sind, wird das kaum nötig sein. 😊

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachkochen und Freude beim Verspeisen.

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